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Mittlere Steinzeit - Bronzezeit

300 - 200 v. Chr.

55 v. Chr. - 412 n. Chr.

420 - 900

997 - 1165

1174 - 1249

1272 - 1309 (Wallace / Bruce)

1313 - 1346

1350 - 1450

1460 - 1538

1542 - 1587 (Stuart)

1594 - 1639

1640 - 1679

1685 - 1692 (Glencoe)

1695 - 1707 (Union)

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1745 - 1746 (Bonnie P.C.)

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ca. 1272

William Wallace wird als zweiter von drei Söhnen des Sir Malcolm Wallace of Elderslie in Renfrewshire geboren. Sein Vater ist ein Pächter der Stewarts von Schottland.

1274

Am 11.7. wird Robert de Brus (the Bruce) als ältester Sohn von Robert und Marjorie, Countess of Carrick, auf Castle Turnberry geboren. Mit 18 folgt er seinem Vater als Earl of Carrick. Seine Rolle während der Unabhängigkeitskriege unter de Moray und Wallace ist nicht geklärt. Er wechselte fünf mal die Seiten.

1281-1286

Nach dem Tode seines Sohnes verheiratet Alexander III. seine Enkelin Margaret (The Maid of Norway) mit Erik II. von Norwegen. Sie wird im Jahre 1286 als schottische Königin anerkannt. Margaret stirbt 1290 auf der Reise von Norwegen nach Schottland. Der Streit um ihre Nachfolge führt zu langen Kriegen mit England.
Mit Alexander III. stirbt die männliche Linie des Hauses Canmore aus.

1290-1306

Dreizehn Kandidaten melden nach Margarets Tod Anspruch auf den Thron an und bitten den englischen König Edward I., zu entscheiden.

1291

Wallace´ Vater wird durch englische Besatzungstruppen getötet. Dies führt dazu, dass William Wallace noch im selben Jahr einen englischen Soldaten tötet und für vogelfrei erklärt wird.

1292

John Balliol wird am 17.11.1292 zum schottischen König ernannt und leistet Edward I. (Hammer of the Scots) den Lehnseid. Dieser richtet in seiner Kanzlei eine Abteilung für die Verwaltung Schottlands ein.

1295

Im Krieg gegen Frankreich fordert Edward I. seine Rechte als Lehnsherr ein und ordnet Truppenaushebungen in Schottland an. Diese wiedersetzen sich nicht nur, sondern erneuern daraufhin ihr Bündnis mit den Franzosen in der bis in das 17. Jhd. bestehenden Auld Alliance und überschreiten sogar die englische Grenze.

1296

John Balliol dankt ab. Als der englische König Edward I. während des 2. Interregnum (1. Interregnum 1290-1292) die Grenze überschreitet und am 30.3.1296 rund 20000 Schotten in Berwick niedermetzelt und am 27.4.1296 die Schotten in den Lammermuir Hills schlägt, wird sein Thronanspruch von Schottlands Führenden anerkannt. Am 28.8. legen 2000 Adlige, Clanchiefs, Kleriker und Landbesitzer in Berwick den Treue- und Lehnseid auf Edward ab.
Zum Beweis seiner Macht nimmt er den "Stone of Destiny" (Stone of Scone) mit nach Westminster in London. Auf diesem Nationalheiligtum der Schotten wurden seit Jahrhunderten die schottischen Könige gekrönt. Er wird erst 1996 offiziell an Schottland zurückgegeben.

1297

Edward I. erleidet in der Schlacht von Stirling gegen William Wallace eine bittere Niederlage. Es wird behauptet, dass die englische Armee über 1000 Berittene und 50000 Fußsoldaten verfügt haben soll und so dreimal stärker war, als das schottische Heer. Rund 10000 Engländer sollen den Tod gefunden haben. Andrew de Mornay (der zusammen mit Wallace das Heer geführt hat) wurde in der Schlacht jedoch so schwer verletzt, dass er wenige Wochen später starb.
Wallace wird zum Ritter geschlagen und als "Hüter des Reiches" ausgerufen. Er schreibt an die reichen Handelsstädte Lübeck und Hamburg, dass Schottland nun wieder frei sei und dass der Handel wieder aufgenommen werden könne.

1298

Am 22.7. treffen die Heere von England und Schottland bei Falkirk aufeinander. Leider fehlt den Schotten die Unterstützung durch den Adel. So verliert die Schottland die Schlacht und Edgar I. lässt die Schotten niedermachen. Wallace kann fliehen und sucht nun in Frankreich nach Unterstützung.

1302

Wallace kehrt ohne Hilfe aus Frankreich nach Schottland zurück und versucht, den Widerstand neu zu formieren. Von seinen Positionen als Ritter und "Hüter des Reiches" ist er zwischenzeitlich zurückgetreten. Seine Macht und seine Popularität reichen jedoch nicht mehr aus, um eine nennenswerte Erhebung zu organisieren.

1304

Robert the Bruce schließt mit dem Oberhaupt der schottischen Kirche, dem Bischof von St. Andrews, Lamberton, das Bündnis von Cambuskenneth, welches ihm die Unterstützung seiner Thronansprüche durch die schottische Kirche zusagt. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Machtfaktor und danach entscheidet sich the Bruce endgültig für die Sache Schottlands.

1305

Wallace versucht, Kontakt mit dem schottischen Hochadel aufzunehmen. Als er in der Nähe von Glasgow auf ein geheimes Treffen wartet, wird er verraten und am 03.08.1305 von Männern John Stewart of Menteith gefangen genommen und an England ausgeliefert. Er wird nach London gebracht und des Hochverats angeklagt. Nach seiner Verurteilung wird er am 23.08.1305 gehängt, gestreckt und gevierteilt (Der Kopf wird auf einer Lanze auf der London Bridge aufgespießt, die vier Teile zur Abschreckung in alle vier Teile des Reiches geschickt).

1306

Am 10.02.1306 trifft Robert the Bruce John "the Red" Comyn in einer Franziskanerkirche in Dumfries. Dieser ist der Neffe von Roberts Rivalen John Balliol. Er hatte schon bei der Schacht von Falkirk eine zwielichtige Rolle gespielt. Robert bringt in kurzerhand um und reist nach Scone, um sich dort am 25.3.1306 zum König von Schottland krönen zu lassen. Papst Clemens V. ist jedoch noch nicht der Ansicht, dass Robert der rechtmäßige Herrscher Schottland sei und exkommuniziert ihn. Nachdem die Schotten einige kleinere Erfolge verzeichnen konnte (Dumfries, Dalswinton und Tibbers wurden genommen), schwand die Kriegslust des schottischen Adels.
Nachdem Edward I. Robert am 19.6.1306 bei Methven und am 11.8.1306 bei Tyndrum geschlagen hat, nimmt er seine Frau, Tochter und drei seiner Brüder gefangen; die Brüder wurden kurze Zeit später hingerichtet. Robert flieht auf die Insel Rathlin.

1307

Edward I. stirbt und Robert the Bruce formiert erneut den Widerstand. Da Edwards Sohn, Edward II., ein überaus schwacher Herrscher ist, gewinnt Robert mehr und mehr Autorität im Land.

1309

Robert wird von Frankreich als Staatsoberhaupt anerkannt.


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