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Mittlere Steinzeit - Bronzezeit

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420 - 900

997 - 1165

1174 - 1249

1272 - 1309 (Wallace / Bruce)

1313 - 1346

1350 - 1450

1460 - 1538

1542 - 1587 (Stuart)

1594 - 1639

1640 - 1679

1685 - 1692 (Glencoe)

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1542

Am 7. oder 8.12.1542 erblickt Mary Stuart das Licht der Welt.
Im Krieg gegen Henry VIII. siegen die Schotten bei Hadden Rig und erleiden bei Solway Moss eine Niederlage. James V. stirbt. Der schottische Thron geht an die eine Woche zuvor geborene Mary, Großnichte von Henry VIII.

1542-1567

Bis 1561 üben der Earl of Arran beziehungsweise Marie de Guise (seit 1554) anstelle der minderjährigen Maria Stuart die Regentschaft aus. Diese wird 1543 im Vertrag von Greenwich mit Edward, Prince of Wales,verlobt. Das schottische Parlament lehnt den Vertrag ab.

1543

Donald Dubh MacDonald versucht als letzter Erbe das Lordship of the Isles erneut zu installieren. Trotz Unterstützung einiger Clans scheiterte der Versuch jedoch.

1544-1547

Die englische Armee unter Somerset verwüstet den Süden Schottlands. 1547 unterliegt die schottische Armee dem englischen Heer bei Pinki; daraufhin legen die Engländer militärische Befestigungen in Schottland an.

1548

Das schottische Parlament verlobt Mary mit dem Dauphin von Frankreich, den sie 1558 heiratet.

1549-1556

Schon 1525 hatte das schottische Parlament die Einfuhr von Büchern mit reformatorischem Inhalt verboten. Seit 1549 konsolidiert sich jedoch die schottische Reformation unter Führung von John Knox (1512 - 1572). Sie ist stark beeinflusst von kontinentalen Bewegungen, vor allem vom Genfer Kalvinismus und von englischen Reformatoren. Politisches Wohlwollen findet sie bei antifranzösischen Adligen und den Städten.

1557

Einige der großen schottischen Lords schließen sich zum erste Covenant zusammen, der in der Folgezeit die schottischen Protestanten als "Gemeinde Christi" gegen die "Gemeinde des Satans" vereinigt. Gleichzeitig schließt der Adel ein Bündnis gegen die Krongewalt, die das Bischofstum beibehalten will.

1559

Knox kehrt aus Genf zurück, kurz darauf kommt es zum Bildersturm und der Zerstörung von Klöstern in Perth. Reformatorische Literatur, Katechismus und Psalmen werden ins Schottische übersetzt.

1560

Der calvinistische John Knox gründet die Presbyterianische Kirche Schottlands. Seine Anhänger plündern katholische Kirchen und brennen sie nieder. Dennoch setzt sich der Protestantismus in Schottland nicht durch.
Am 27.02. schließen Elisabeth I. und die schottischen "Lords of the Congregation of Christ" die Verträge von Berwick und Leith. Diese beenden die französische Einmischung in schottische Angelegenheiten.
Am 06.07. verzichten die militärisch geschlagenen Franzosen im Vertrag von Edinburgh formell auf alle Ansprüche auf Schottland, was den Sieg der Reformation in Schottland bedeutet.
Das Parlament der Reformation verabschiedet die "Confessio Scotica", das erste konsequent calvinistische Bekenntnis für ein ganzes Land. Gottes Wort allein soll alle öffentlichen und privaten Angelegenheiten regeln. Das (nicht offiziell angenommene) "Book of Discipline" enthält alle Organisationsprinzipien eines irdischen Gottesreiches unter kirchlicher Leitung. Die kompromisslose Strenge der schottischen Reformation steht im Gegensatz zum Pragmatismus der weitgehend politisch bestimmten Reformation in England. Der englische "Act of Supremacy" von 1559 überträgt die Macht des Papstes auf den Monarchen, die schottische Reformation besteht auf der genauen Trennung der "Zwei Reiche".

1561

Nach dem Tode des französischen Königs Franz II. kehrt Mary am 19.8. nach Schottland zurück. Als bekennende Katholikin erkennt sie die Beschlüsse von 1560 nicht an.

1564

Im "Book of Common Order" wird eine antikatholische Kirchenordnung für Schottland verabschiedet.

1565-1567

Mary heiratet Lord Darnley und nach dessen Ermordung 1567 den Earl of Bothwell.

1567

Der Adel zwingt Mary zur Abdankung zugunsten ihres einjährigen Sohnes James VI. Nach der Niederlage gegen den Regenten Moray in der Schlacht von Langside flieht sie nach England, um von Elizabeth I. Hilfe zu erbitten. Diese verweigert ihr jegliche Hilfe und lässt sie gefangen nehmen.
"Union of Crowns": James VI. bekämpft die Lehre von den "Zwei Reichen" und führt die Episkopalverfassung wieder ein. Politisch nähert er sich England an, um seinen Thronanspruch nicht zu gefährden.

1568-1570

Am 19.5. wird Mary Stuart nach ihrer Flucht aus ihrem Gefängnis in der Burg von Loch Leven erneut von Gefolgsleuten Elisabeth I. dingfest gemacht. Zunächst wird von der katholischen Opposition in Schottland und England unter Unterstützung des katholischen Auslands (Kurie, Franzosen, Iren, Italiener und Spanier) versucht, Mary zumindest zum schottischen Thron zu verhelfen, doch bald bricht der Widerstand zusammen und Mary bleibt in England inhaftiert.

1571

Ein Umsturzversuch zu Gunsten Mary Stuarts wird aufgedeckt und scheitert. Schuld am Misslingen des Putsches, der von Roberto Ridolfi geplant war und der vom Papst und vom Bischof von Ross und Norfolk unterstützt wurde, war die Unentschlossenheit des Verbündeten Phillip II. von Spanien.

1583

Ein erneuter Umsturzversuch unter Francis Throckmorten wird aufgedeckt und vereitelt.

1586

James VI. und Elisabeth I. schließen ein Defensivbündnis in Berwick, welches die Zusicherung der freien anglikanischen bzw. calvinistischen Glaubensausübung bedeutet. Die "Auld Alliance" mit Frankreich ist somit beendet.

1587

Am 1.2. unterschreibt Elisabeth I. das Todesurteil für Maria Stuart. Eine Woche später wird sie auf Schloss Fotheringhay hingerichtet. Grund für die Hinrichtung war ein angeblicher Brief Marys vom 17.7.1586, der ihre Beteiligung an der sogenannten Babington-Verschwörung belegen soll, indem sie die Ermordung Elisabeth I. begrüßt haben soll.
Die katholischen Staaten reagieren mit Kriegsvorbereitungen, während James VI. den Vertrag von Berwick einhält.


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