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1685

Mit James VII. von Schottland und II. von England (= Jacob VII.) besteigt erstmals wieder ein Katholik den Thron. Sein Vater Charles II. konvertierte noch auf dem Sterbebett zum Katholizismus, bevor er am 6.2. starb.

1688-1702

Die Schlacht der MacDonnels of Kappoch und den MachInotshes wird die letzte sein und somit die Zeit der Clan-Kriege beenden.
James VII. wird nach gescheitertem Re-Katholisierungsversuch abgesetzt und ins französische Exil verbannt. 1689 bieten die drei Estates Wilhelm von Oranien die schottische Krone an. Wilhelm und seine Frau Mary sind strenge Protestanten. Im "Claim of Rights" wird die unter Charles II. wiederhergestellte Monarchie mit allen dazugehörigen Gesetzen und Institutionen radikal abgelehnt. Wilhelm von Oranien leistet den schottischen Krönungseid. Die Bischöfe, die eine Wiedereinführung des Presbyterianismus ablehnen und die sich benachteiligt fühlenden Convenanters und die royalistischen Jakobiten stellen sich gegen diese Regelung.

1689

Im April entscheidet eine Versammlung in Schottland, nachdem Wilhelm von Oranien den Schotten einen presbyterianischen Zweig in der Staatskirche zugesagt hat, dass James VII. auch seinen Anspruch auf den schottischen Thron verwirkt hat. Viscount Dundee will diese Entscheidung nicht akzeptieren und erhebt sich. Unterstützung erhält er durch die katholischen Highland-Clans. In der Schlacht von Killiecrankie besiegen am 27.7.1689 die Jakobiten unter Dundee die königliche Armee unter MacKay. Als Dundee von einem Querschläger tödlich getroffen wird, ist dieser Sieg aber wertlos, denn ohne ihren Anführer bricht der Widerstand zusammen. Ein Erlaß amnestiert alle Beteiligten, die vor dem 1.1.1692 einen Eid auf Wilhelm schwören.

1690

James VII. unterliegt am 1.6. in der Schlacht an der Boyne Wilhelm von Oranien. (Auf diese Schlacht weisen die meist gewalttätigen alljährlichen Umzüge der Oranier in Irland hin.)

1692

Wilhelm setzt den Highland-Clans eine Frist bis zum 6.1.1692, um den Lehens- und Treueeid zu schwören. Die MacDonalds von Glencoe versäumen wegen schlechten Wetters den Termin und legen den Eid 5 Tage zu spät ab. An den MacDonalds wird ein blutiges Exempel statuiert: nachdem Angehörige des Clans der Campbell das im Hochland heilige Gastrecht tagelang genossen hatten, massakrierten sie 38 Clanmitglieder, darunter Frauen, Greise und Kinder; wer fliehen konnte, erfror im tobenden Schneesturm. Insgesamt fanden rund 200 Mitglieder des Clans den Tod. Dieses Gemetzel geht als "Massacre of Glencoe" in die Geschichte ein. Seit dieser Zeit heißt das Tal in Schottland "Tal der Tränen". Der König verliert dadurch all seine Sympathien und die Jakobiten erhalten starken Zuspruch. Diese Hinterhältige Massaker von Glencoe spielt bis heute im kollektiven Geschichtsbewusstsein der Schotten eine große Rolle.


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