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Mittlere Steinzeit - Bronzezeit

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1710

In Zentralschottland entwickelt sich nach anfänglichen Problemen der übermächtigen englischen Konkurrenz v.a. die Textilindustrie. Ab 1710 beginnt die Produktion von Leinen und der berühmten Paisley-Stoffe.

1714

Queen Anne stirbt.

1715

Nach dem Tod von Queen Anne wird in England händeringend nach einem Thronfolger aus dem Seitenzweig der Stuarts gesucht, um zu verhindern, dass der katholische Exilmonarch James VII. den Thron besteigt. Fündig wird man in der Hannoveranerlinie und am 1.8. besteigt der Kurfürst von Hannover als George I. den britischen Thron.
Dies führt dazu, dass sich die schottischen Anhänger der Stuarts, die sogenannten Jakobiten, unter der Führung von John Erskine, Earl of Mar, erheben. Bis Ende September hat er das gesamte Hochland unter seiner Kontrolle und eine rund 5000 Mann starke Armee. Er erhält weiteren Zulauf und als er sich am 13.11.1715 bei Sheriffmuir der Armee John Campbells, Earl of Argyll and Greenwich, gegenübersieht, zählt seine Armee schon 10.000 Mann. Die Schlacht geht jedoch verloren und man zieht sich nach Perth zurück. Der "Old Pretender", James VII., der zwischenzeitlich zum schottischen König ausgerufen wurde, landet nach dieser schon entscheidenden Niederlage, am 22.12. in Peterhead. Am 4.2.1716 erkennt er jedoch seine Niederlage und verlässt erneut das Land.

1719

Im März 1719 sticht eine spanische Flotte mit 5000 Soldaten zur Unterstützung der jakobitischen Erhebung nach Schottland in See. Aber das Vorhaben war von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Die britische Armee konnte sich auf die Invasion vorbereiten. Doch die Flotte erreicht erst gar nicht ihr Ziel, sondern sank in einem Sturm. Auch eine zweite Flotte, die von den Spaniern unter ihrem Premierminister Kardinal Alberoni entsandt wurde, erreicht nur mit 300 Infanteristen Schottland. Die Hauptmacht wird wiederum von einem Sturm aufgehalten und muss umkehren. Mit dieser Unterstützung von 300 Soldaten zieht man am 10.7.1719 in die Schlacht bei Glenshiel. Da auch die Highlander nur 1000 Mann entsandten, war eine erneute Niederlage gegen die zwar zahlenmäßig gleichwertige, aber besser ausgerüstete Armee von King George I. unvermeidlich.

1725

Ein Gesetz zur Entwaffnung des Hochlands wird erlassen. General Wade baut im Hochland 350 km Strassen.

1727

Zum letzten mal wird auf schottischen Boden eine Hexe hingerichtet.

1729

Erstmals werden Hochländer-Kompanien aufgestellt, die 1730 zum Black-Watch-Regiment zusammengefasst werden. Viele Hochländer sind durch die Aufstellung von Regimentern politisch neutralisiert.


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