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Zeittafel:

Mittlere Steinzeit - Bronzezeit

300 - 200 v. Chr.

55 v. Chr. - 412 n. Chr.

420 - 900

997 - 1165

1174 - 1249

1272 - 1309 (Wallace / Bruce)

1313 - 1346

1350 - 1450

1460 - 1538

1542 - 1587 (Stuart)

1594 - 1639

1640 - 1679

1685 - 1692 (Glencoe)

1695 - 1707 (Union)

1710 - 1729

1745 - 1746 (Bonnie P.C.)

1747 - 1843 (Clearances)

1846 - 1900

1910 - 1945

1947 - 1990

1992 - 2009

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1747

Das Londoner Parlament unterbindet die weitgehende Selbstverwaltung des Clans Grant.

1752

Sir Colin Stewart wird auf dem Land der Stewart erschossen.

1759

In Carron werden die ersten Eisenwerke errichtet, 1800 gibt es Hochöfen in Glasgow, Lanarkshire und Ayrshire. In Folge der Industrialisierung wird ein ausgedehntes Kanalnetz aufgebaut.
Schottland entwickelt sich durch Persönlichkeiten wie William Robertson, Adam Smith und Davin Hume zu einem intellektuellen Zentrum Europas.

1786

Die Erfindung des mechanischen Webstuhls durch Arkwright läßt Cotton Mills entstehen. 1786 folgt die Gründung der Mill von New Lanark, die unter Robert Owen für ihre vorbildliche Sozialeinrichtung berühmt wird. Im Süden Schottlands entsteht eine Wollindustrie.
Während der Süden von den Reformen und der zunehmenden Industrialisierung profitiert, kommt es im Hochland zu einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Niedergang. Die teilweise anglisierten Clanchiefs müssen ihren aufwendigen Lebensstil als romantische, keltische Hochlandfürsten finanzieren. Sie betrachten daher die Clan-Ländereien jetzt als ihren Privatbesitz, den sie durch die flächendeckende Einführung der Schafzucht besser nutzen wollen. Resultat sind die traumatischen Highland Clearances, worunter die Entvölkerung ganzer Landstriche durch die systematische Vertreibung der Bewohner des Hochlands verstanden wird. Die Kleinpächter werden von ihren Crofts vertrieben und eine Auswanderungswelle von jährlich 50.000 Menschen verlassen Schottland in Richtung USA, Canada, Australien, Neuseeland und Südafrika. Wer nicht freiwillig auswandern wollte, wurde entweder an die Küste umgesiedelt oder zur Auswanderung gezwungen. Die Vertreibung erfolgt mit brutaler Härte; oft wird den Familien das (Stroh-)Dach über dem Kopf angezündet.
Das Hochland hat sich bis heute nicht von dieser Entvölkerung erholt und ist immer noch weitgehend den Schafen überlassen.

1790

Eröffnung des Forth-Clyde-Kanals und damit einhergehend ein ökonomischer Aufschwung vor allem in Glasgow.

1793

Im Oktober kommt es in Edinburgh zu Protesten für mehr Demokratie, die gewaltsam niedergeschlagen werden.

1814

"Bliadhna an Losgaidh" - "Jahr der Verbrennung": Auf dem Höhepunkt der Landclearances werden ganz Dörfer niedergebrannt.

1822

Der englische König George IV. macht einen Staatsbesuch in Edinburgh. Dies führt zu einer Renaissance der schottischen Kilt, Tartans und Dudelsäcke. Sogar die Lowland-Clans legen sich nun, da es ja jetzt nicht mehr unkultiviert, sondern modern ist, Tartans zu. Durch dies wird die Versöhnung von England und Schottland gefördert.

1843

Gründung der Free Church of Scotland. Sie ist radikal gegen die Einsetzung Geistlicher durch die Grundherren und auch jede staatliche Einmischung und sieht die Pfarrgemeinde als Keimzelle gesellschaftlichen Lebens. Die Abspaltung der Free Church of Scottland wird erst 1900 bzw. 1929 aufgehoben. 150 Hochland-Gemeinden bleiben aber "frei" und haben bis heute einen starken Einfluss, v.a. auf den Inseln.
In diesem Jahr werden auch die Clearances besonders brutal in Glengarry durchgeführt.


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