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Zeittafel:

Mittlere Steinzeit - Bronzezeit

300 - 200 v. Chr.

55 v. Chr. - 412 n. Chr.

420 - 900

997 - 1165

1174 - 1249

1272 - 1309 (Wallace / Bruce)

1313 - 1346

1350 - 1450

1460 - 1538

1542 - 1587 (Stuart)

1594 - 1639

1640 - 1679

1685 - 1692 (Glencoe)

1695 - 1707 (Union)

1710 - 1729

1745 - 1746 (Bonnie P.C.)

1747 - 1843 (Clearances)

1846 - 1900

1910 - 1945

1947 - 1990

1992 - 2009

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1910-1950

Eine zweite Welle von Clearances sorgt für eine Reduzierung der Bevölkerung von einem Viertel und zu einer hohen Arbeitslosigkeit in den Highlands. Ca. die Hälfte der Beschäftigten verlieren ihre Arbeit.

1914-1918

Im 1. Weltkrieg erleidet Schottland die höchsten Verluste auf britischer Seite (10% aller Männer zwischen 16 und 50 Jahren). Allen in Glasgow fallen 10% der männlichen Bevölkerung. Während der Depression kommt es zu kommunistischen Aufständen unter John MacLean. London schickt englische Truppen, um den "bolschewistischen Aufstand" niederzuschlagen.

1918

Die schottische Labourpartei erringt bei den Wahlen zum Parlament 10 mal mehr Stimmen als 1910 und verlangt eine schottische Teilnahme bei den Friedensverhandlungen von Versailles. Schottland ist bis heute eine Labour-Hochburg.
Im selben Jahr wird die 1886 erstmals gegründete "Schottische Unabhängigkeitsvereinigung" (Scottish Home Rule Association; SHRA) neu gegründet, die bis zum 1. Weltkrieg Labour, Liberale und alle nationalen Richtungen vereinigte.

1920-1931

Die Weltwirtschaftskrise der 20er Jahre trifft Schottland schwerer als England. 8% der schottischen Bevölkerung wandern aus. Die Bevölkerungszahl nimmt seit 1801 erstmals wieder ab.

1928

In Bannockburn wird die Scottish National Party (SNP) gegründet. Sie gewinnt schnell an Einfluss und fordert die staatliche Unabhängigkeit Schottlands. Allerdings steht sie von Anfang an am Rand des politischen Spektrums, da die Gründung ohne Beteiligung von SHRA und Labour vollzogen wird.

1929

Die United Free Church of Scotland vereinigt sich mit der schottisch-presbyterianischen Kirche.

1936

Der Secretary of State for Scotland verlegt seinen Amtssitz von London nach Edinburgh. Schottland erhält für die Bereiche Landwirtschaft, Fischerei, Erziehung, Gesundheit und Wohnwesen Selbstbestimmung.

1939-1945

Die zentralistisch kriegswirtschaftliche Organisation Großbritanniens im 2. Weltkrieg lässt wenig Raum für schottische Eigenständigkeit. Wie auch im 1. Weltkrieg ist Scapa Flow Hauptstützpunkt der Home Fleet. Glasgow und die Werften am Clyde sind Ziel deutscher Bombenangriffe. Ebenso sind die Orkneys stark deutschen Luftangriffen ausgesetzt. Rudolf Hess, Hitlers Stellvertreter, fliegt am 10.5.1941 nach Schottland und springt in der Nähe von Glasgow mit einem Fallschirm ab. Der genaue Grund hierfür ist bis heute nicht eindeutig geklärt.


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